Die folgenden Tage schienen sich für Gabriela endlos hinzuziehen. Jeder Schritt, den sie in Lucas' Haus machte, war erfüllt von der Erinnerung an jenen Kuss, an jene drängende, heiße Berührung, die sie innerlich verbrannte. Sie versuchte, natürlich zu wirken, aber in ihr brannte ein Feuer, das nicht erlosch.Adrian schien ebenfalls verändert. Lockerer, provozierender und doch kontrolliert. Jedes Mal, wenn sich ihre Blicke kreuzten, begann ein stilles Flirtspiel, eine fast greifbare Spannung in der Luft, als könnte jedes Wort der Funke sein, der alles explodieren ließ.An jenem Nachmittag kam Gabriela, um mit Lucas zu lernen. Sie betrat die Küche, abgelenkt, als Adrian plötzlich neben ihr auftauchte.„Möchtest du einen Kaffee?“, fragte er mit einem Lächeln, das ihren ganzen Körper erzittern ließ.Sie spürte, wie die Hitze in ihr Gesicht stieg, versuchte zurückzuweichen, aber eine innere Stimme trieb sie dazu, zu bleiben.„Bitte“, antwortete sie, ihre Stimme fester als erwartet.Während
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