Pedro näherte sich mit langsamen Schritten, als würde jeder einzelne ein Stück seines Mutes kosten. Die Wohnung war still, nur das ferne Geräusch der Stadt drang durch das leicht geöffnete Fenster herein. Er blieb vor ihr stehen, seine dunklen Augen tauchten in ihre ein, als suche er etwas, von dem er bereits wusste, dass er es nicht finden würde.„Clare …“, kam ihr Name als raues Flüstern heraus, fast wie eine Bitte.Sie antwortete nicht. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, der Atem ging schnell, als wüsste sie bereits, was kommen würde.Pedro hob die Hand, zögerte einen Moment, dann umfasste er ihr Kinn fest und zwang sie, ihn anzusehen.„Und wenn es genau das ist, was du brauchst? Ein neues Buch. Ein Anfang ohne die Fesseln dessen, was schon geschrieben stand.“Clare schloss die Augen. Eine Träne lief heiß und schnell hinunter, zog eine Spur bis zu ihrem Kinn. Pedro beobachtete sie, sein Schmerz genauso sichtbar wie ihrer.„Du kannst nicht einfach nach London fliehen, nur weil du An
Zuletzt aktualisiert : 2026-02-12 Mehr lesen