Ken hob Susan aus dem Bett und trug sie in ein anderes Schlafzimmer. Dort schaltete er sämtliche Lampen ein, sodass der ganze Raum taghell erleuchtet war.Susan zog die Knie eng an den Körper, vergrub das Gesicht zwischen den Beinen und begann schluchzend zu weinen.Ken setzte sich an den Bettrand und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Doch kaum berührte er sie, riss Susan den Kopf hoch und schlug seine Hand weg. Mit geröteten Augen starrte sie ihn an.„Fass mich nicht an!“Ken zog die Hand zurück. In seiner ruhigen Stimme lag tiefe Müdigkeit. „Gut, ich fasse dich nicht an.“Doch Susans Gefühlsausbruch wurde noch heftiger. Beinahe schreiend stellte sie ihn zur Rede: „Ken Guter, wie kannst du mich nur so erniedrigen?! Was habe ich dir je angetan? Warum glaubst du, dass du machen kannst, was du willst? Welches Recht hast du, über mein Leben zu bestimmen? Ich will die Scheidung! Geh zu Anna! Ich will mich von dir scheiden lassen, verstehst du das nicht?!“Ken sah Susan schweigend
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