Was Susan seit ihrer Kindheit ertragen musste, ihr jetziges Leid und Ottos Jahre bei den Schuberts – in Ginnys Augen zählte das alles nichts. Dabei lebte er dort in ständiger Angst und musste sich nach den Launen anderer richten.Als Ginny sein leises Lachen am Telefon hörte, lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Ihr wurde bewusst, dass ihre letzten Worte zu hart waren. Sie wollte versöhnlicher mit ihm sprechen, doch er kam ihr mit kalter, unerbittlicher Stimme zuvor.„Mama, du und Anna dürft die Residenz Hohenwalde nicht verlassen. Keinen Schritt. Wenn ich zurück bin, sorge ich dafür, dass ihr eure Fehler eingesteht.“Ginny erstarrte. „Otto, du ...“Bevor sie ausreden konnte, legte er auf und wählte eine andere Nummer.„Schick sofort Leute zur Residenz Hohenwalde. Sie sollen meine Mutter und Anna bewachen. Keine von beiden darf das Haus verlassen“, befahl er kalt.„Verstanden.“Otto ließ das Handy sinken, hob den Kopf und blickte in die Ferne. Die Sonne schien auf ihn, doch er
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