Die Tage waren vergangen, langsam und schmerzhaft.Chantelle hatte ihre Wohnung nicht verlassen. Sie hatte der Heirat schließlich zugestimmt, sie hatte bei einem kurzen, von Gérard arrangierten Treffen Ja zu Collen gesagt. Das Gesicht verschlossen, die Stimme tonlos. Collen hatte versucht, sich ihr zu nähern, mit ihr zu sprechen, sie zu berühren. Sie war erstarrt, distanziert, unerreichbar.„Ich tue das für meine Großmutter.“ Ihre Stimme war mechanisch, jeder Emotion beraubt. „Für das Grab meiner Mutter. Nicht für dich. Nicht für uns. Also erwarte nichts.“Collen hatte es hingenommen. Er hatte genickt, die Zähne zusammengebissen, versprochen zu warten.Aber die Tage vergingen, und Chantelle lief in ihrer Wohnung im Kreis. Hélènes Worte hallten endlos in ihrem Kopf wider.Deine Mutter war sanft, hilfsbereit, voller Leben. Ihr Tod war zu plötzlich, zu geheimnisvoll. Ich denke, man sollte der Sache nachgehen.Und Gérards Drohungen.Deine Großmutter. Ich werde sie abschalten lassen. Das G
Последнее обновление : 2026-02-20 Читайте больше