Sie fuhr hoch, das Herz raste. Der Wecker zeigte 23:47 Uhr.Klopf klopf klopf.Sie sprang auf, griff nach ihrem Bademantel. Ihr Geist, von Tränen benommen, erhellte sich mit einem absurden Hoffnungsschimmer.Stéphane. Er ist zurück. Er hat etwas vergessen, will nachsehen, ob es mir gut geht …Sie fuhr sich mit den Fingern durch das verstrubbelte Haar, rieb sich die Augen. Sie spülte sich schnell Wasser ins Gesicht und wischte die Tränenspuren weg. Dann öffnete sie.Die Silhouette auf dem Treppenabsatz war nicht Stéphane.Sie erstarrte, die Hand umklammerte die Klinke.„Nein.“Sie schlug die Tür mit einer ruckartigen Bewegung zu. Das Knallen hallte im Flur wider.„Nein, bitte, Chantelle, mach nicht zu!“Seine Stimme, durch das Holz. Gebrochen. Flehend.Sie presste die Stirn gegen die Tür, die Augen geschlossen. Warum? Warum kam er jetzt, nach all der Zeit, nach all dem Leid?„Was machst du hier, Collen?“ Ihre Stimme war hart, aber sie zitterte.„Bitte. Lass mich rein. Wir müssen reden.
Последнее обновление : 2026-02-20 Читайте больше