Er legte sie behutsam aufs Bett, wie man einen Schatz niederlegt. Die weißen Laken zerknitterten unter der Last ihres Körpers, und sie sah zu ihm auf, das Herz klopfend vor Erwartung.Doch Collen lächelte nicht. Er setzte sich auf die Bettkante, nahm ihre Hände in seine und senkte den Kopf. Sein Gesicht war ernst, seine Schultern schwer.– Was ist los?, flüsterte sie, plötzlich beunruhigt.Er antwortete nicht gleich. Er schien nach Worten zu suchen, kämpfte gegen etwas, das ihm die Kehle zuschnürte.– Vorhin, im Pool … als du mich gefragt hast, ob ich immer für dich da sein würde … da habe ich gespürt, wie mir das Herz zerbrach.– Collen …– Lass mich ausreden. Bitte.Sie schwieg.– Du hast gelitten, Chantelle. So furchtbar gelitten. Wegen Mégane. Wegen Rhonda. Wegen Gérard. Und ich … ich war da, blind, dumm, unfähig, die Wahrheit zu sehen. Unfähig, dich zu erkennen.Er hob die Augen zu ihr. Sie glänzten vor zurückgehaltenen Tränen.– Alles, was sie dir angetan haben, alles, was du du
Last Updated : 2026-05-10 Read more