Élianor Meine nackten Füße sinken in den Schnee, und der Schmerz ist sofort da, pochend, fast unerträglich. Jeder Schritt ist ein Zerreißen, eine Million eisiger Nadeln, die meine Haut durchbohren, meine Muskeln durchdringen, sich bis ins Mark meiner Knochen bohren. Und doch renne ich. Ich renne, weil ich ihn gestoßen habe. Ich renne, weil er nackt ist. Ich renne, weil es meine Schuld sein wird, wenn er in diesem québecer Garten mitten im Dezember erfriert, und das könnte ich nicht ertragen. Nicht nach allem, was ich in meinem Dasein schon ertragen habe. Nicht nachdem ich die Hölle dieser Stadt überlebt habe, die Bosheit ihrer Bewohner, die Gleichgültigkeit derer, die mich hätten beschützen sollen. Nicht nachdem ich mich wieder aufgebaut habe, Stein für Stein, Lüge für Lüge, um die zu werden, die ich heute bin. Vor mir vers
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