Die Lust explodiert.Sie kommt von so weit her, so tief, dass sie alles auf ihrem Weg mitreißt. Der Schmerz, die Angst, der Zweifel – alles wird hinweggefegt, ertränkt, ausgelöscht. Ich schreie, ich stöhne, ich weine, ich weiß es nicht mehr. Mein Körper spannt sich, krümmt sich, windet sich in seinen Fesseln. Die Lustwellen folgen aufeinander, endlos, ohne Unterlass, tragen mich immer weiter.Er, er kommt im selben Moment. Ich spüre ihn in mir, sein Glied, das pulsiert, sich entleert, mich mit seiner Wärme füllt. Auch er schreit, ein heiserer, animalischer Schrei, der sich mit meinem vermischt.Dann ist Stille.Nichts als unsere vermischten Atemzüge, unsere pochenden Herzen, die Wärme unserer aneinandergepressten Körper.Er bleibt lange in mir, regungslos, seine Stirn an meiner, seine Augen geschlossen. Dann zieht er sich sanft zurück, richtet sich auf, sieht mich an.Ich bin entleert. Gebrochen. Neu erschaffen.— Du gehörst jetzt zu uns, sagt er. Für immer.Er löst meine Handgelenke,
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