CéliaDas Zittern in mir hat sich noch nicht gelegt. Es ist wie ein ferner, sanfter Nachhall, eine Vibration, die jede Ader, jeden Nerv durchläuft. Sein Gewicht auf mir ist ein Anker, ein bekanntes Terrain. Ich bin flüssig und offen, hingegeben an die Langsamkeit, die auf den Sturm folgt.Léon zieht sich nicht zurück. Er bleibt in mir, erfüllt, die Stirn an meiner. Sein Atem geht tief, warm auf meinem Gesicht. Er haucht einen Kuss, sanft wie eine Brise, auf mein Augenlid, dann aufs andere.— Siehst du, murmelt er, die Stimme etwas rau, das ist es, gesättigt und hungrig zugleich zu sein.Endlich zieht er sich zurück, mit einer exquisiten Langsamkeit, die mich erschauern lässt. Aber er entfernt sich nicht. Er rollt sich auf die Seite, stützt sich auf einen Ellbogen, und sein Blick wandert über meinen Körper, als entdecke er ihn neu. Das Feuer knistert und wirft bewegte Schat
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