LyraDie Sonne stand noch tief am Himmel, als ich langsam durch das Rudelgelände schritt. Jeder Atemzug brannte leicht in meiner Lunge, jeder Schritt ließ das Ziehen im Bauch stärker werden. Ich spürte das Kind, wie es sich bewegte, wie kleine, flüchtige Stöße mich daran erinnerten, dass wir nicht nur für das Rudel lebten, sondern auch für etwas Neues, etwas Eigenes, etwas, das von mir abhing.Riven war bereits bei den Trainingsplätzen, seine Präsenz stark, beruhigend, dominant. Er beobachtete die jungen Wölfe, korrigierte Bewegungen, gab kurze Anweisungen. Serina folgte ihm, aufmerksam, lernend, doch auch selbstbewusst. Ich spürte das Band zwischen uns, stärker als je zuvor, heiß, vibrierend, verbindend. Es war nicht nur Loyalität, nicht nur Rudelinstinkt – es war Macht, Lust, Verantwortung und Zuneigung gleichzeitig.„Lyra!“ Kaela trat aus der Halle, ein Ausdruck von Sorge und Pflicht auf ihrem Gesicht. „Du solltest dich setzen, deine Kräfte nicht überstrapazieren. Das Rudel kann au
Last Updated : 2026-02-12 Read more