Kapitel 35Der Rest des Nachmittags verlief in der gewohnten Unternehmensroutine des Alltags. Die Röte brauchte lange, um von ihren Wangen zu verschwinden, und jedes Mal, wenn jemand an ihr vorbeiging, fragte sie sich, ob man seinen Duft noch an ihr wahrnehmen konnte oder schlimmer noch, ob man erraten konnte, was geschehen war.Doch niemand sagte etwas. Die neugierigen Blicke vom Morgen hatten sich gelegt, vielleicht weil Vlad bereits ins Büro zurückgekehrt war und wieder seine übliche Haltung als distanzierter und unantastbarer CEO eingenommen hatte.Elena beantwortete E-Mails, organisierte den Terminplan für die folgende Woche, nahm Anrufe mit ihrer gewohnten professionellen Stimme entgegen. Doch jedes Mal, wenn das interne Telefon klingelte und sie seine tiefe Stimme am anderen Ende hörte, reagierte ihr Körper, noch bevor ihr Verstand es tat."Haben Sie einen Moment Zeit, Miss Lancaster?"Sie stand auf, strich ihren Rock glatt, atmete tief durch und betrat sein Büro. Manchmal ging
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