Kapitel 16Elena kam in dem Hotel an, in dem sie in den letzten Tagen gelebt hatte, und warf ihre Tasche auf das Sofa, sobald sie eintrat. Langsam zog sie ihre Schuhe aus, als könnte jede hastige Bewegung etwas in ihr zerbrechen, und blieb einen Moment still stehen.Die Trauer war nicht leicht. Sie mochte Mark. Er war anders als alles, was sie je gekannt hatte: ruhig, aufmerksam, ein wahrer Gentleman.Einige Tränen liefen ihr über das Gesicht, ohne irgendeine Erleichterung zu bringen.Der Rest des Tages verging so: Sie ging im Zimmer auf und ab, setzte sich, stand wieder auf, legte sich erneut hin. Sie verspürte keinen Hunger. Sie aß nicht, sie trank nicht. Da war nur dieses ständige Engegefühl in der Brust und ein Gefühl des Verlustes, das kein Ende zu nehmen schien.Am späten Nachmittag überwältigte sie schließlich die Erschöpfung. Sie nahm eine schnelle Dusche, zog ein weites T-Shirt an und legte sich viel zu früh ins Bett. Sie schlief ein, ohne zu merken, wann genau.Am nächsten T
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