Er hatte offenbar die ganze Nacht bei ihr gewacht.Elena sah Felix lange schweigend an. Je mehr sie an die letzten Tage dachte, desto enger wurde ihre Kehle.Bis gestern hatte sie geglaubt, ihm waren ihre Gefühle gleichgültig. Sie hatte geglaubt, er hatte sie vor allen bloßgestellt, weil er sie nicht wirklich wollte.Nun stellte sich heraus, dass alles, was er getan hatte, ausgerechnet ihrem Schutz diente.Diese Erkenntnis machte es nicht leichter. Sie drückte nur noch schwerer auf ihr Herz.Seit gestern war der Schmerz nicht abgeklungen. Die Wahrheit war zu plötzlich gekommen, zu grausam, und sie fand keinen Weg, sie zu ordnen.Ihre Finger krampften sich leicht in die Decke. Kurz darauf setzte das Pochen in ihrem Kopf wieder ein.„Elena?“Felix wurde von der Bewegung wach. Er hob sofort den Kopf, und die Müdigkeit in seinen Augen wich Sorge.„Was ist los? Geht es dir wieder schlechter? Ich hole Sebastian.“„Nicht nötig.“Elena hielt ihn mit leiser Stimme zurück.Sie hob den Blick. Ihr
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