Elenas Augen wurden feucht. Sie drehte sich zu Mara um und nahm sie fest in den Arm.„Ist doch gut so. Ich bin erwachsen geworden.“Die Worte galten Mara, aber genauso auch ihr selbst.Mara blinzelte gegen die Tränen an. Eigentlich wollte sie nicht weinen, doch am Ende liefen ihr trotzdem ein paar über die Wangen und auf Elenas Schulter.Sie versuchte, sich zusammenzureißen, aber ihre Stimme zitterte noch deutlich.„Egal was passiert, du musst gut auf dich aufpassen. Du hast keine Ahnung, wie oft du mir in letzter Zeit einen halben Herzinfarkt verpasst hast.“Elena lächelte mit geröteten Augen und klopfte ihr beruhigend auf den Rücken.„Versprochen.“Es gab noch so viele Menschen, denen sie etwas bedeutete. Sie durfte nicht einfach sterben.Und wenn es hart auf hart kam, sollten zuerst diejenigen bezahlen, die es wirklich verdient hatten.Am nächsten Morgen kehrte Elena in die Firma zurück.Sie trug die lange, gewellte Perücke, die Mara für sie ausgesucht hatte. Ihr Outfit wirkte eigen
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