Lucas Pupillen zogen sich zusammen. Die Hand, die den Kelch hielt, zitterte kaum merkbar – aber er verbarg es sofort, und seine Angst wich dem typischen, gekränkten Zorn eines Alpha.„Elena, was soll dieser Blick?“, brüllte er und nutzte seine Alpha-Dominanz, um seine Schuld zu verdecken. „Ich bin dein Gefährte! Dein Alpha! Würde ich dich verletzen? Würde ich meinen eigenen Welpen verletzen?“Ich konnte den Gestank der Verzweiflung an ihm riechen.Gefährte?Ich lachte innerlich.In meinem letzten Leben war es dieser sogenannte „Schicksalsgefährte“, der ein silbernes Messer in mein Herz stieß.Derjenige, der mich am meisten verletzt hatte, war nie mein Feind. Es warst du, Lucas.Aber ich konfrontierte ihn nicht.Ich wusste, dass der Trank einem gesunden Werwolf keinen bleibenden Schaden zufügt – er löste nur heftige Muskelkrämpfe aus.Das perfekte Requisit für meine Darstellung.„Natürlich nicht“, sagte ich leise. „Ich bin nur nervös.“Ich warf den Kopf zurück und leerte die bittere Flü
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