Sie sah ihn an. Wieder dieses Etwas in seinem Schweigen. Diese Beschaffenheit, die sie nicht benennen konnte.„Sag mir, wenn du etwas weißt“, sagte sie.„Ich weiß, was ich in jener Nacht gesehen habe“, sagte er. „Ich habe dir bereits erzählt, was passiert ist. Ich landete betrunken in deinem Zimmer und wir …“„Du hast mir deine Version erzählt“, sagte sie.Es war sehr still in der Küche.„Étienne“, sagte sie.„Isabella.“ Er hielt ihrem Blick stand, mit einer Anstrengung, die etwas deutlicher zu sehen war als seine übliche Gelassenheit. „Was ich dir über jene Nacht erzählt habe, war die Wahrheit. Ich habe dich gefunden. Ich bin geblieben.“ Er hielt inne. „Was ich dir nicht sagen kann, ist, was geschah, bevor ich ankam.“Sie verstand.„Bevor du ankamst?“, sagte sie.„Ja.“Sie begriff, was er ihr verschwieg. Nicht direkt von ihm. Sondern aus Alexandres Nachrichten. Von der Beschaffenheit einer Erinnerung, die jahrelang im falschen Ordner gelegen hatte. Von dem besonderen Gewicht dessen, w
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