Den ganzen Abend saß Isabella schweigend da und beobachtete Étienne und Vivienne, die sich so angeregt unterhielten, dass er sie scheinbar völlig vergessen hatte. Vivienne schwärmte von der Schönheit Lyons, seinen versteckten Gassen und eleganten Cafés und erzählte, wie sie, obwohl sie erst seit zwei Jahren dort lebte, während der luxuriösen Renovierung des Dux fast jeden Winkel erkundet hatte. Étienne hörte aufmerksam zu, den Blick fest auf sie gerichtet, und jedes Lachen, das sie austauschten, fühlte sich wie ein stiller Stich in seiner Brust an.„Entschuldigt mich“, sagte sie und unterbrach ihr Gespräch, das die Zwillinge so gefesselt hatte.„Ist alles in Ordnung?“, fragte Étienne. Machte er sich überhaupt Sorgen um sie?Bevor sie antworten konnte, meldete sich Margot zu Wort.„Mama, bist du müde?“Isabella lächelte und antwortete: „Ja. Ich bin schon satt; ich möchte früh ins Bett gehen.“ „Étienne nickte wortlos.„Ich bin auch müde, ich komme mit, Mama“, sagte Magrot und sprang vo
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