Anna Ich weiß nicht, wie lange ich so bleibe, eingeschlossen, das Gesicht in den Laken vergraben, seinen Duft einatmend wie eine Droge. Mein Körper verrät mich, schon wieder, selbst in diesem dumpfen Schmerz, der mich erschöpft. Und dann, langsam, öffnet sich die Tür. Ohne anzuklopfen. Wie immer. Ich spüre ihn. Ich weiß, dass er es ist. Seine Präsenz überwältigt mich, erstickend, brennend. Mein Herz krampft sich zusammen, meine Kehle schnürt sich zu. Ich möchte aufstehen, schreien, ihn wegstoßen. Aber ich bleibe reglos, unfähig, gegen das anzukämpfen, was er ist. Gegen das, was er hervorruft. Er sagt nichts. Seine Schritte hallen leise auf dem Parkett wider, langsam, kalkuliert. Dann spüre ich, wie er sich auf die Bettkante setzt, direkt hinter mir. Seine Hand legt sich auf meinen Rücken, schwer, besitzergreifend. „Anna…" Seine Stimme zerreißt mich. Ernst, tief, fast zärtlich. Fast. Ich rühre mich nicht. Ich weigere mich, ihm zu antworten. Aber er… er legt sich neben mich, schi
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