Der Schrei riss sich aus Luciennes Kehle, roh und gebrochen, hallte von den Steinwänden wider wie von einem verwundeten Tier.Sie fiel auf die Knie neben Darius’ Körper, ihre Hände streckten sich nach ihm aus, zitternd, verzweifelt. Sein Gesicht war blass, seine Augen noch offen, starrten ins Nichts. Blut befleckte seine Roben, dunkel und sich ausbreitend, eine grausame Erinnerung an die Gewalt, die sein Leben beendet hatte. Der metallische Geruch füllte ihre Nasenlöcher, und sie würgte, konnte aber nicht wegsehen.„Nein“, schluchzte sie. „Nein, nein, nein.“Sie berührte sein Gesicht. Seine Haut war kalt. Die Wärme, die einst dort gewesen war, das Leben, das ihn einst belebt hatte, war fort. Sie erinnerte sich an das erste Mal, als er sie Tochter genannt hatte. Die Art, wie seine rauen Hände ihre während des Trainings gehalten hatten. Die Art, wie er sie mit Stolz angesehen hatte, als sie endlich einen Treffer gelandet hatte. All das, fort. All das, gestohlen.„Darius“, flüsterte sie.
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