Der Bildschirm flimmerte in den frühen Morgenstunden, und Eleanor saß allein im leeren Konferenzraum des Schleier-Hauptquartiers, die Arme verschränkt, den Blick fest auf das Gesicht gerichtet, das sie hasste.Marcus Hayes stand auf einer Bühne, die wie ein militärisches Kommandozentrum gestaltet war. Hinter ihm reihten sich Flaggen. Amerikanische, britische, französische, japanische. Flaggen von Nationen, die noch vor einer Woche mit dem Schleier zusammengearbeitet hatten. Jetzt standen sie hinter ihm.„Meine Damen und Herren“, sagte Marcus, seine Stimme weich, väterlich, durchdrungen von gespielter Sorge. „Wir leben in gefährlichen Zeiten. Eine Organisation, die sich selbst als Beschützer der Freiheit bezeichnet, hat systematisch unsere Privatsphäre verletzt, unsere Regierungen unterwandert und ihre eigene Macht über das Wohl der Menschheit gestellt. Ich spreche vom Schleier. Ich spreche von Eleanor Hayes.“Ein Foto von Eleanor erschien auf der Lein
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