Kapitel 15POV MayaDas Auto roch nach Leder und nach ihm.Das war keine Beobachtung, die ich bewusst gemacht hatte – sie war einfach da, sofort, unvermeidlich, sobald ich mich angeschnallt hatte und die Türen geschlossen waren und der Raum zwischen uns zu diesem besonderen Raum von Autos geworden war, zu klein, um die Anwesenheit eines anderen zu ignorieren, zu intim, um so zu tun, als wäre es nichts Besonderes.Er fuhr, wie er alles andere tat.Ohne Hektik. Die Hände am Lenkrad mit dieser beherrschten Lässigkeit – nicht verkrampft, nicht lässig, einfach da, an ihrem Platz, als wäre Autofahren etwas, das er vollständig tat, ohne ein Aufhebens darum zu machen. Er hatte keine Musik angemacht. Er hatte nicht versucht, das Gespräch wiederzubeleben. Er schaute auf die Straße, auf Paris, das in diesem frühen Morgenlicht um uns herum erwachte – kalt, weiß, die Art von Licht, die keine Gefälligkeiten macht, aber diese besondere Ehrlichkeit hat, die Dinge so zu zeigen, wie sie sind.Ich hätte
Last Updated : 2026-04-03 Read more