5Als ich die Augen wieder öffnete, fühlte sich mein Körper ungewöhnlich leicht an, wie eine Feder, die vom Wind emporgehoben wurde.Ich hatte gedacht, das erste, was ich sehen würde, wäre das besorgte Gesicht meiner Mama, und ich würde ihre warmen Arme spüren – so wie damals, als ich als Kind hinfiel und sie immer als Erste zu mir gelaufen kam, um mich hochzuheben.Doch vor mir lag noch immer die eiskalte, menschenleere Raststätte.Dichter Schnee fiel unaufhörlich und hatte sich bereits zu einer dicken weißen Schicht auf dem Boden gesammelt.Ich lag zusammengerollt im Schnee, die kleine beigefarbene Decke über mir war von Schnee bedeckt, sodass man ihre ursprüngliche Farbe kaum noch erkennen konnte.Ich versuchte aufzustehen, doch im selben Moment stellte ich fest, dass ich leicht und schwerelos in die Luft emporglitt.Als ich hinabblickte, sah ich meinen kleinen Körper noch immer zusammengerollt im Schnee liegen, reglos, mit violett gefärbten Wangen, blauen Lippen und geschlos
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