Als Henrik aus der Hochzeitshalle gestoßen wurde, eilten Sieglinde und Chiara gerade hinter ihm her.Sieglinde sah Henriks aschfahles Gesicht und brach gleichzeitig in Mitleid und Wut aus. Vor der verschlossenen Tür der Hochzeitshalle schimpfte sie wie ein Rohrspatz.„Diese durchtriebene, niederträchtige Yuna! Wie kann sie es wagen?! Sie weiß doch, dass du und Adrian Todfeinde seid, und heiratet ausgerechnet ihn! Damit will sie dir doch ganz absichtlich das Herz brechen! Sie ist boshaft, durch und durch boshaft!“Chiara jubelte innerlich, am liebsten wäre sie vor Freude getanzt.Doch nach außen setzte sie sofort einen besorgten, nervösen Ausdruck auf. Zart und sanft trat sie heran und stützte Henriks unverletzten Arm.„Henrik, beruhige dich. Was geschehen ist, ist geschehen … die Zeit für die Anerkennung des Kindes läuft ab, so viele Gäste warten. Wenn wir es jetzt nicht durchziehen, wird das Kind später ausgelacht werden.“„Lass uns erst das, was jetzt zählt, zu Ende bringen, ja? Alle
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