Yuna musste vernünftig bleiben. Vernünftig und beherrscht.Vor ihr stand der Mann, dem sie so viel verdankte. Sie konnte und durfte ihren Ärger nicht an ihm auslassen.Sie musste sich zusammenreißen. Es aushalten. Unbedingt.Ohne sich etwas anmerken zu lassen, holte Yuna tief Luft und atmete langsam wieder aus.Dann setzte sie erneut ein unbefangenes Lächeln auf, sah zu ihm auf und sagte ruhig: „Adrian, du hattest sicher etwas Wichtiges zu erledigen, als du weggegangen bist, nicht wahr?“Sie legte den Kopf leicht schief, ohne dass ihr Lächeln auch nur einen Moment ins Wanken geriet. „Wenn ich dich wegen allem ausfragen würde, wäre das wohl kaum besonders verständnisvoll von mir.“Verständnisvoll.Was für ein Hohn.Als Adrian ihre beherrschte Miene sah, schlug heiße Wut in ihm hoch, vermischt mit eisiger Enttäuschung.Abrupt richtete er sich auf, trat von ihr zurück und wandte den Blick ab.Das durchnässte Hemd klebte an seinem Rücken, sodass sich die angespannten Muskeln deutlich darun
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