Genau so hatte sie sich gefühlt, als sie in Claras Falle getappt war.„Lassen Sie mich los.“ Yuna versuchte, sich zu befreien, doch ihre Arme waren so kraftlos, dass sie sie kaum heben konnte. Ihr schwaches Sträuben wirkte von außen eher kokett als abwehrend.„Wenn Sie umgeknickt sind, dürfen Sie den Fuß jetzt nicht belasten. Das macht die Verletzung nur schlimmer. Ich helfe Ihnen erst mal zum Sofa.“Adam lockerte den Arm um ihre Taille nicht, sondern zog sie noch enger an sich. Halb stützend, halb tragend brachte er sie mit Nachdruck zum Ruhebereich.Yuna biss die Zähne zusammen und versuchte, einen klaren Kopf zu behalten. Doch alles schwankte vor ihren Augen, und sie sah doppelt.Sie bemühte sich, den Mann, der sie stützte, noch einmal klar zu erkennen. Sein schweißnasses Gesicht verschwamm vor ihren Augen, verzerrte sich und nahm allmählich vertraute Züge an.Sie erkannte den eindringlichen Blick, die markante Nase und die schmalen Lippen, die er so oft fest aufeinanderpresste.Yun
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