„Ich gehe nicht ins Krankenhaus.“Adrian ging weiter und redete ihr mit rauer Stimme geduldig zu: „Sei vernünftig. Man hat dir etwas verabreicht. Du musst ins Krankenhaus.“„Ich bin vernünftig.“ Yuna sah ihn aus geröteten Augen trotzig an. „Ich will dich, Adrian! Dich! Kein Krankenhaus. Wir gehen in ein Hotel!“In ihren Augen brannte heftiges Verlangen. Unter dem Einfluss des Mittels folgte sie nur noch ihren Trieben.Adrian biss die Zähne zusammen und sprach noch leiser: „Im Krankenhaus geht es dir ganz schnell wieder besser.“„Adrian, liebst du mich etwa nicht?“Er stutzte. Er verstand nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hatte.„Du hast mich angelogen, als du gesagt hast, dass du mich liebst, stimmt’s?“Yunas Augen waren nun noch stärker gerötet. Gekränkt brach sie plötzlich in Tränen aus. „Du liebst jetzt Claudia, oder?“Adrians Schläfen pochten heftig.„Nein. Denk doch nicht so etwas …“Er wollte es ihr erklären, aber sie hörte ihm überhaupt nicht zu.„Wenn du sie liebst, la
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