Alexanders SichtEine Woche später, ausreichend genesen, um aufrecht zu sitzen und mit Hilfe ein paar kurze Schritte auf dem Krankenhausflur zu machen, stelle ich endlich die Frage, die mich seit meinem Erwachen quält.„Du hast gesagt, dass du mir Dinge erzählen würdest. Wenn es mir besser geht.“Anastasia, die in dem Sessel sitzt, den sie seit Wochen als ihren eigenen betrachtet, erstarrt.„Ich erinnere mich“, sagt sie.„Geht es dir jetzt besser? Und mir?“ Ich versuche, es leicht klingen zu lassen, obwohl mein Herz wie wild klopft. „Denn ich war geduldig, Anastasia. Sehr geduldig. Monate voller Geduld.“„Das warst du.“ Sie betrachtet einen Moment lang ihre Hände. Dann blickt sie auf, und etwas in ihrem Gesicht wird ganz fest — wie eine Entscheidung, etwas völlig Neues. „In Ordnung. Hier ist das, was ich dir nicht gesagt habe.“Ich warte.„Ich liebe dich.“ Sie sagt es einfach so, ohne Umschweife, als hätte sie diese Worte so lange zurückgehalten, dass ihre Befreiung keinerlei Zeremoni
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