Alexanders SichtDer Lärm kommt zuerst. Sirenen, ganz nah jetzt. Reifen auf Kies. Türen, die knallen. Stimmen — zu viele Stimmen, die sich überschneiden und Dinge rufen, die ich nicht begreifen kann.Dann eine Stimme, die ich kenne.„Alexander!“Rennende Schritte. Schnelle Schritte. Der ganz eigene Rhythmus von jemandem, der im Sprint durch eine Fabrik rennt, Turnschuhe auf Beton, die näher kommen.Ich bin auf den Knien, dann richte ich mich auf; die Welt hat sich gedreht, der Boden scheint sich meiner Schulter zu nähern, aber ich kann mich nicht daran erinnern, gestürzt zu sein. Ich höre meine Atmung, und sie klingt falsch, flach und feucht, so wie eine Atmung nicht klingen sollte.„Alexander, sieh mich an. Sieh mich an.“Hände an meinem Gesicht. Anastasias Hände, ich kenne sie, ich kenne ihre ganz besondere Art, Dinge zu berühren – vorsichtig und zugleich sicher.Ich versuche, die Augen richtig zu öffnen. Die Welt ist da, aber an den Rändern unscharf, wie ein leicht verschwo
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