Die Lichter von Frankfurt schimmerten schwach durch die Panoramafenster. Im Penthouse herrschte eine schwere, beinahe heilige Stille. Morgen würde alles entschieden werden. Morgen würde einer von ihnen — oder beide — vielleicht nicht mehr am Leben sein.Alexander stand am Fenster, nur in einer dunklen Hose, ein Glas Whisky in der Hand, das er nicht anrührte. Lena trat leise hinter ihn, schlang die Arme um seine Taille und legte ihre Wange an seinen warmen Rücken.„Ich habe Angst“, flüsterte sie. Es war das Ehrlichste, was sie je zu ihm gesagt hatte.Alexander drehte sich um und zog sie fest in seine Arme. Sein Kinn ruhte auf ihrem Kopf. „Ich auch“, gestand er leise. „Nicht um mich. Um dich. Um das Leben, das wir uns gerade erst erträumen.“Er hob ihr Kinn an. In seinen dunklen Augen lag eine Tiefe, die sie fast umwarf — Liebe, Angst, Reue und ein unbändiger Wille.„Ich war nie ein guter Mensch, Lena. Ich habe Dinge getan, auf die ich nicht stolz bin. Aber bei dir… bei dir will ich bes
Read more