Der Wind peitschte über den Platz vor dem Gerichtsgebäude, riss an den Mänteln der wartenden Journalisten, ließ die Kameras wackeln und die Mikrofone klappern. Der Himmel war grau, schwer von Wolken, die den Regen noch nicht freigegeben hatten – als würde die Welt selbst den Atem anhalten.Elena stand auf den obersten Stufen, den Rücken zum Gebäude, das Gesicht der Menge zugewandt.Sie trug einen schwarzen Mantel, der ihre sieben Monate alte Schwangerschaft kaum verbarg. Ihr Bauch war rund und schwer, das Kind in ihr bewegte sich, als würde es protestieren. Aber sie stand aufrecht, das Kinn erhoben, die Hände ruhig an ihrer Seite.Hinter ihr standen ihre Anwältin Rebecca Turner und zwei weitere Anwälte. Neben ihr stand Sophia, die heute nicht als Feindin, sondern als Verbündete gekommen war. Und vor ihr, auf den unteren Stufen, drängten sich die Reporter, ihre Stimmen überschlugen sich."Elena! Ist es wahr, dass Sie beide Männer verklage
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