Die Wochen in der Hütte dehnten sich wie ein fiebriger Traum, eine Zeit, die zwischen dem, was wir gewesen waren, und dem, was wir wurden, in der Schwebe hing. Tristan heilte langsam — die Nähte am Bauch trockneten und fielen ab, die gebrochenen Rippen schmerzten nicht mehr bei jedem Atemzug, das Fieber ließ endlich nach. Doch es gab etwas in ihm, das nicht heilte. Etwas, von dem ich nicht wusste, ob ich wollte, dass es heilte.Die Bestie. Die andere Seite des Mannes, den ich liebte.In den schlaflosen Nächten, wenn August schlief und die Stille der Berge uns wie eine schwere Decke umhüllte, kochte Tristan. Es war kein gewöhnliches Kochen, wie man es aus Kochbüchern lernt. Es war instinktiv, fast brutal. Die Hände, die Gewehre gehalten und Abzüge gedrückt hatten, schnitten nun Zwiebeln mit derselben tödlichen Präzision, brieten Fleisch in der Pfanne, als würden sie einen Feind hinrichten, und würzten Brühen mit der Akribie eines Alchemisten, der Gift mischt.— Wie hast du Kochen geler
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