To love is to surrender, to leave is war.——Der Raum war still. Quälend still.Ich saß steif in der Ecke des Wohnzimmers, die Zwillinge fest in meinen Armen, ihre warmen kleinen Körper der einzige Grund, warum ich noch atmete.Mein Herz hämmerte in meiner Brust, aber alles andere in mir war erstarrt. Taub und zerbrochen.Ich hatte versagt.Es hing über mir wie ein Urteil.Martin lümmelte auf dem gegenüberliegenden Sofa, die Beine lässig gespreizt, die Arme auf der Lehne ruhend, wie ein König auf seinem Thron. Doch an der Art, wie er mich beobachtete, war nichts Lässiges. Seine Augen waren scharf, berechnend, so wie ein Löwe ein verwundetes Tier betrachtet, bevor er entscheidet, ob er spielt oder es beendet.Und dann bewegte sich Doris.Ihre Absätze klickten sanft auf den Fliesen, während sie langsam auf mich zukam. Das Lächeln auf ihrem Gesicht war weich, fast großmütterlich, aber ich sah jetzt, was dahinter lag. Darunter war etwas Kaltes. Hohl und grausam.„Ich nehme sie", sagte sie
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