Adrians PerspektiveDas Krankenzimmer fühlte sich nach meiner Frage sehr still an.Ich kniete immer noch neben dem Bett, meine Hand umschloss Selenas Finger, mein Herz schlug so laut, dass ich sicher war, sie konnte es hören.Jahrelang hatte ich Stadien voller schreiender Fans, feindliche Rivalenteams und brutale Spiele erlebt, die meinen Körper mit Blutergüssen und Wunden hinterließen.Keiner dieser Momente hatte mich je erschreckt.Aber dieser schon.Weil es Selena war.Und ihre Antwort die Macht hatte, alles zu verändern.Sie betrachtete mich aufmerksam.Ihre dunklen Augen suchten mein Gesicht in dieser langsamen, nachdenklichen Art, die sie schon immer gehabt hatte – der Art, wie sie Patienten ansah, wenn sie versuchte, die Wahrheit unter ihrem Schmerz zu verstehen.Nur dass sie diesmal mich studierte.Die Stille dehnte sich zwischen uns.„Adrian“, sagte sie leise.„Ja.“„Du fragst mich, ob ich dich heiraten will, während ich noch in einem Krankenhausbett liege.“Ich atmete leise
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