Selenas Sicht „Na und?“, hauchte ich gedankenverloren aus, und er küsste mich sofort. In dem Moment, als seine Lippen meine berührten, fühlte sich die Welt an, als wäre sie zerbrochen. Nicht sanft. Der Kuss fühlte sich an, als wäre Hunger mit Wut kollidiert, als wären Monate der Selbstbeherrschung mit einem Schlag zerbrochen. „Mmhhh“, keuchte ich gegen seinen Mund, meine Hände krallten sich in den Stoff seiner Jogginghose, während Hitze mich in einem glühend heißen, heftigen, unerbittlichen Strudel durchfuhr. Die Anziehungskraft zwischen uns wogte wie ein lebendiges Wesen und erwachte in meinem Blut. „Adrian … wir müssen … jemand könnte … Mmmhhh“, hauchte ich, aber er küsste mich schon wieder. Diesmal heftiger. Als wollte er etwas auslöschen. Oder es für sich beanspruchen. Seine Hände waren überall … an meiner Taille, meinem Rücken, glitten meine Wirbelsäule hinauf, als wäre mein Körper eine Landkarte, die er sich schon lange vor diesem Moment eingeprägt hatte. Ich hätte i
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