POV FernandSie bewegte sich nicht. Keine einzige Faser ihres Körpers gab meinem Druck nach. Manon stand da, eingepresst zwischen dem kalten, massiven Eichenholz der Tür und der unnachgiebigen Härte meines eigenen Körpers, und starrte mich einfach nur an. Ihre Augen, diese sonst so unlesbaren, dunklen Spiegel, waren unnatürlich weit geöffnet. Doch was ich darin sah, war nicht die panische Angst, die eine Frau in die Knie zwingt. Es war eine bodenlose, fassungslose Starre. Als stünde vor ihr kein Ehemann, sondern ein völlig Fremder, eine unberechenbare Naturgewalt.„Hilf mir“, wiederholte ich, und das Reiben meiner Stimme klang in meinen eigenen Ohren wie das dumpfe Knurren eines Raubtiers, das seine Beute endgültig in die Enge getrieben hat. Meine Hand wanderte von ihrem unteren Rücken nach vorn, meine Finger krallten sich in den feinen, weichen Stoff ihres Kleides auf ihrer Hüfte, um sie noch brutaler, noch lückenloser an mich zu pressen. „Mach den Gürtel auf, Manon. Sofort.“Ich woll
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