POV FernandAls sie die Augen zu mir hob, sah ich, dass sie ernsthaft geglaubt hatte, mich abgehängt zu haben. Meine Nerven lagen blank. Ich stand fassungslos vor ihr. Ich verstand absolut nicht, was zur Hölle sie da trieb.Anstatt sich zu erklären, sah sie mir mitten in die Augen und schaltete eiskalt den Lautsprecher an.„Monsieur Lambert, ich rufe Sie an, um die letzten Details der Vermögensaufteilung für die Scheidung festzulegen.“ Sie drehte sich zu mir um, ihr Tonfall scharf wie eine Eisnadel. „Da du ohnehin noch hier bist, lasse ich dich gerne mithören. Schließlich ist es deine Kohle, die wir gleich in Stücke schneiden, nicht wahr?“Das Blut schoss mir kochend heiß in den Kopf. „Ich verhandle einen Scheißdreck. Und wir werden uns nicht scheiden lassen, Manon.“„Fernand, bilde dir bloß nicht ein, dass ich einen Rückzieher mache, nur weil dieses Kind nicht mehr existiert“, konterte sie ungerührt. „Das ändert absolut nichts an der Geschichte. Wenn du willst, können wir sogar Freund
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