Fernands POVKaum war die schwere Tür hinter Fernand ins Schloss gefallen, explodierte Noémie. Sie fing an zu fluchen wie eine rabiate Fischverkäuferin, spuckte die dreckigsten Beleidigungen aus – vulgäre, rohe Worte, die die sterile, weiße Stille der exklusiven Privatklinik wie Peitschenhiebe durchschnitten.Marie hob langsam den Kopf, die Tränen auf Knopfdruck wie weggewischt, und vergewisserte sich mit einem scharfen Blick, dass Fernand auch wirklich außer Reichweite war.„Marie, du bist doch komplett bescheuert!“, fuhr Noémie sie mit unterdrückter, wütender Stimme an. „Ich habe dir gesagt, du sollst ein verdammtes Drama inszenieren, und nicht, dass du einen Schläger dafür bezahlst, dir wirklich die Beine zu zertrümmern!“„Mama“, entgegnete Marie mit einer unheimlichen, absolut eiskalten Ruhe. „Wenn ich unverletzt geblieben wäre und Fernand den Braten gerochen hätte, hätte er mich hochkant vor die Tür gesetzt. Der Typ ist nicht mehr so strunzdumm wie früher.“Noémie musste die bitt
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