Windy legte ihre Gabel hin, nachdem der letzte Teller leer war. Ihr nun gesättigter Bauch machte ihre Gedanken klarer, und die Atmosphäre zwischen ihnen, die eben noch angespannt gewesen war, fühlte sich nun ruhiger an. Die Kerze auf dem Tisch flackerte noch immer, ihr Licht warf sanfte Schatten auf die Gesichter der beiden.Davin, der ihr am Tisch gegenübersaß, starrte Windy einige Sekunden lang an, bevor er Luft holte. Etwas bewegte sich in seinem Gesicht, etwas, das einem inneren Kampf glich zwischen dem Wunsch zu sprechen und der Gewohnheit, alles hinter einer Eismauer zu verschließen.„Windy“, sagte er. Seine Stimme war leiser als sonst. „Du hast dein Geheimnis erzählt. Jetzt bin ich dran.“Windy, die sich gerade mit einer Serviette die Mundwinkel abwischte, blickte sofort auf. Ihre Augen sahen Davin mit einer Mischung aus Überraschung und Wachsamkeit an.„Ich habe einen medizinischen Zustand“, sagte Davin. Jedes Wort, das aus seinem Mund kam, klang, als würde es durch eine Beton
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