Das Gefühl des Übergangs war wie eine Dekonstruktion der eigenen Existenz. Aris fühlte sich, als würde sie in Tausende von Informationseinheiten zerlegt und wieder zusammengesetzt. Als sie die Augen öffnete, gab es kein Eis mehr. Es gab keinen Schnee, keinen Wind. Sie standen auf einer transparenten Plattform, die mitten in einem endlosen Raum aus fließendem Licht schwebte. Unter ihren Füßen konnten sie die gigantischen, goldenen Zahnräder der Sektoren sehen, die sich in einem beängstigenden, majestätischen Rhythmus drehten. Doch hier, in diesem „Zwischenraum“, war alles still. Vor ihnen stand kein Schloss, kein Labor, sondern ein einziges, riesiges Terminal, das von hunderten Lichtkabeln durchzogen war. An diesem Terminal saßen keine Menschen. Es waren keine gläsernen Wächter. Es waren... Ströme. Bewusstseinspakete, die wie tanzende, farblose Schatten durch das Terminal flossen. „Das sind sie“, flüsterte Kael, und seine Stimme klang hier, in der Abwesenheit von Atmosphäre, seltsam
더 보기