Kevin stand einige Schritte von ihnen entfernt, seine Hände, die eben noch nach Monica gegriffen hatten, hingen nun schlaff an seinen Seiten herab. Er starrte auf den Anblick vor ihm – seinen Bruder, der auf dem Boden lag, mit seiner Nichte, die auf ihm saß –, und etwas in seiner Brust fühlte sich an, als würde es zusammengepresst.William half Revo, sich mit dem Rücken ans Sofa gelehnt aufzusetzen, und Monica blieb auf Revos Schoß. Das kleine Mädchen ging nicht weg. Sie saß dort bequem, ihre winzigen Finger spielten mit dem Knopf von Revos Hemd, ihr Mund murmelte leise vor sich hin.Revo blickte Monica an. Seine Hände, die eben noch Gegenstände zerstört hatten, strichen nun mit einer Sanftheit über das Haar seiner Nichte, die in krassem Gegensatz zu der Grobheit stand, die er noch vor wenigen Minuten gezeigt hatte.„Monica", sagte Revo leise. „Hast du keine Angst vor Onkel Re
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