Sebastian zuckte zusammen und starrte sie mit weit aufgerissenen Augen an.Klara erwiderte seinen Blick ruhig, mit beinahe gleichgültiger Miene.„Du ...“ Lange saß er wie erstarrt da, bevor er weitersprach. „Woher weißt du ...“„Sebastian.“ Sie blickte geradeaus. „Du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt, der denken kann. Nur weil jemand schweigt, heißt das nicht, dass er nichts weiß.“„Klara, das war ...“ Er saß vor ihr und rang nach Worten.Klara wartete. Doch mehr kam offensichtlich nicht.Er war keiner, der sie anlog. Ob das nun eine Stärke oder eine Schwäche war, wusste sie selbst nicht. Genau deshalb fand er jetzt aber auch keine Ausrede, mit der er sein Verhalten erklären konnte.„Sebastian.“ Sie wollte nicht länger warten, bis ihm doch noch etwas einfiel. Es gab ohnehin nichts. „Du hast die Wahl. Entweder du gehst jetzt, oder du bleibst hier und siehst Charlotte nie wieder.“Sebastian hob den Blick. In seinen Augen war deutlich zu erkennen, wie sehr er mit sich rang
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