Die schlanke Frau in der blassblauen Robe trat hinaus auf die Terrasse, ihre Bewegungen getragen von einer natürlichen, unüberstürzten Anmut, die augenblicklich die hektische Energie beruhigte, die Julian den ganzen Nachmittag hinter sich hergezogen hatte. Sie war nicht übermäßig gestylt; ihr dunkles Haar war locker nach hinten genommen, und ihr Lächeln war echt, als sie den Abstand zwischen uns verringerte.„Selena“, sagte Julian, seine Stimme sachlich, aber voller Stolz, als er die Hand ausstreckte, um seine in ihre gleiten zu lassen. „Das ist Tessa.“„Tessa Chen“, sagte die Frau und streckte mir eine Hand entgegen, ohne eine Spur des Zögerns, das Neuankömmlinge normalerweise befällt, wenn sie das Vale-Anwesen betraten. Ihr Griff war fest, ihre Haut warm. „Ich habe so viel von dir gehört.“Ich lächelte höflich und ließ den letzten Rest der Anspannung von Adrians distantem Blick in den Hintergrund schmelzen. „Hoffentlich nur die guten Dinge.“Tessa lachte, ein helles, leichtes Geräus
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