„Es ist kein Verbrechen, das behalten zu wollen, was mir gehört“, sagte Adrian. Er bewegte sich um den Tisch herum, seine Schritte völlig lautlos auf dem dicken Teppich, bis er direkt vor mir stand. Die Wärme war aus seinem Gesicht verschwunden, ersetzt durch einen verzweifelten, hohlen Blick. „Ich versuche nicht, dir wehzutun, Selena. Ich habe nie gewollt, dir wehzutun.“„Dann schließ die Tür auf“, sagte ich, meine Stimme tot und flach. „Lass mich raus.“„Du wirst gehen“, flüsterte er. Seine Hände hoben sich, schwebten in der Nähe meiner Schultern, als ob er mich zusammenhalten wollte, aber er ließ sie sinken, bevor er mich berührte. „Ich will doch nur, dass wir zusammen sind.“„Es gibt kein Uns, Adrian. Das gab es nie. Es gab nur dich, der aus der Ferne zugeschaut hat, der die Fäden gezogen hat, bis du mich in dem Moment fangen konntest, in dem du eine Chance bekämst.“„Das stimmt nicht.“ Seine Stimme brach. „Ich wollte nur, dass du mich siehst. Ich dachte, wenn ich dir Zeit gäbe...
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