**Dianas Perspektive*Das Büro war eine Schachtel aus Glas und Schatten, über einem schwarzen Alpenprecipice schwebend.Draußen heulte der Bergwind, aber drinnen war die Luft gefiltert und reglos, durchdrungen vom Geruch nach Parkettlachs und dem bitteren, verbrannten Kaffee, den ich gerade gebracht hatte. Julian zeichnete sich als Silhouette gegen das blaue Leuchten der Bildschirme ab. Er hatte das Hemd gewechselt, sich aber nicht die Mühe gemacht, es zuzuknöpfen.Der offene Stoff rahmte die scharfen, harten Linien seines Torsos und den dunklen, schmerzhaften Bluterguss ein, der sich über seine Rippen zog. Er sah weniger wie ein Chirurg aus als wie ein Mann, der einen Schiffbruch überlebt hatte und bereits damit beschäftigt war, die Trümmer zu bergen.Ich stellte die Tasse auf den Rand des Schreibtisches. Ich achtete darauf, dass unsere Finger sich nicht berührten. Die Distanz zwischen uns war eine bewusste, lastende Entscheidung – eine Grenze, markiert durch alle Geheimnisse, die er
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-06-10 อ่านเพิ่มเติม