Amelia's Perspektive Das Hotelzimmer, in dem man mich untergebracht hatte, war klein und stank nach kaltem Zigarettenrauch und billigem Blumenparfüm. Es war weit entfernt von dem Penthouse, das ich mit William geteilt hatte, doch nach Monaten in jener grauen, schmuddeligen Wohnung, eingelullt vom keuchenden Atem meines Vaters, erschien mir selbst dieser Komfort luxuriös. Am Bettrand sitzend, strich ich mit den Fingerspitzen über die dicke, knotige Haut der Narbe auf meiner Wange. Ein Juckreiz, den ich nicht mehr lindern konnte, ein unauslöschliches Zeichen meines Zorns.Ich wartete. Der Mann im Anzug hatte mir gesagt, jemand würde kommen, um mir zu helfen. Jemand, der die „Schuld" verstand, die Diana uns gegenüber hatte.Als es an der Tür klopfte, sprang ich auf, das Herz raste. Ich hatte einen Anwalt erwartet, oder vielleicht einen von Williams kalten, distanzierten Handlangern. Nicht sie.Die Tür öffnete sich, und eine Frau trat ein. Sie trug einen Mantel, der mehr kostete als die
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