(Perspektive: Lucien) Die Tage nach unserem Gespräch im Arbeitszimmer vergingen wie in einem sanften Rausch. Es war keine hektische Euphorie, sondern eine tiefe, fast meditative Ruhe, die sich über unser Leben legte. Die Hacienda, die einst wie ein Refugium der Wachsamkeit gewirkt hatte, verwandelte sich in ein Zuhause. Wir begannen, die Räume umzugestalten. Wir rissen alte Regale ab, die für Sicherheitshardware reserviert gewesen waren, und ersetzten sie durch offene Regale für Bücher, Pflanzen und Kunst. Aurelia fand ein besonderes Vergnügen daran, den Garten umzugestalten. Sie verbrachte ihre Vormittage oft in der glühenden Hitze, die Hände tief im erdigen Boden, während sie Setzlinge für einheimische Nutzpflanzen und Blumen einpflanzte, die den Duft des Abends prägen würden. Ich beobachtete sie oft aus der Distanz, wie sie dort kniete, das weiße Leinenkleid staubig von der Erde. Es war ein absurder Kontrast: Dieselben Hände, die einst in der Lage gewesen waren, in Millisekunden
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