Die Küche verstummte nach Alexanders Geständnis.Seine Hand lag noch immer sanft an meiner Wange, seine Stirn war meiner beinahe berührend nah.Für ein paar kostbare Sekunden fühlte sich die Welt kleiner an – nur wir beide, im warmen Licht der Deckenlampen, während der Duft von Kräutern und köchelnder Soße die Luft erfüllte.Mein Herz schlug so heftig, dass ich sicher war, er müsse es spüren.Ich wollte mehr erfahren.Ich wollte ihn dazu drängen, mir alles über Berlin zu erzählen, über die Frau, die gestorben war, und darüber, warum er sich ein komplettes zweites Leben als Adrian Wolfe aufgebaut hatte.Doch etwas in seinen Augen – roh, erschöpft, beinahe flehend – hielt mich davon ab.„Nicht heute Abend“, flüsterte ich stattdessen und wiederholte damit seine früheren Worte.Er atmete langsam aus.Sein Daumen strich einmal über meine Unterlippe, bevor er einen Schritt zurücktrat.Die Distanz fühlte sich sofort kalt an.„Das Abendessen ist fast fertig“, sagte er und wandte sich wieder d
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