Das Foto von Elena Voss war zu einem Geist geworden, den ich nicht vertreiben konnte. Ich hielt es in der untersten Schublade meines Nachttisches versteckt, doch sein Bild verfolgte mich jedes Mal, wenn ich die Augen schloss. Die Art, wie Alexander sie auf diesem Foto ansah – offen, ungeschützt, beinahe glücklich – ließ den Mann, mit dem ich zusammenlebte, noch ferner erscheinen. Als würde ich mit zwei verschiedenen Menschen unter einem Dach wohnen, und ich wusste nicht, welcher von ihnen der echte war.Am nächsten Morgen kam ich mit müden Augen und einem noch schwereren Herzen in die Buchhandlung. Mein Vater bemerkte es sofort, wie immer. Er stellte die Kiste ab, die er gerade auspackte, und zog mich in eine ruhige Ecke.„Du schläfst nicht“, sagte er leise. „Und du redest nicht. Was auch immer mit Alexander los ist, es frisst dich von innen auf. Lass mich einen Teil davon mittragen.“Ich lehnte mich in seine Umarmung und atmete den vertrauten Duft alter Bücher und von Zuhause ein. Fü
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