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132

Penulis: Lady-Noir
last update Tanggal publikasi: 2026-07-17 09:32:30

Kapitel 132

An diesem Morgen war Camelias Apartment vom Duft frisch gerösteten Brotes und warmer Milch erfüllt. Sonnenstrahlen fielen durch die Fenster des Esszimmers und warfen einen sanften Glanz auf den makellosen Marmorboden. Aurora und Daven waren bereits geschniegelt in ihren Schuluniformen – Aurora trug zwei Zöpfe, die mit blauen Schleifen geschmückt waren, während Daven stolz seinen Lieblingsrucksack mit Robotermotiv auf dem Rücken trug.

Camelia stand neben dem Esstisch und richtete den
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  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   267

    Kapitel 267Zwei Tage waren seit der tödlichen Tragödie auf der Brooklyn Bridge vergangen. Doch selbst jetzt verharrte das Meer in Schweigen, als hätte es jede Spur von Calvin und Camelia verschlungen, ohne auch nur den geringsten Schimmer von Hoffnung zurückzulassen. Das Gebiet rund um den Hafen war nun von Absperrbändern der Polizei und den Suchscheinwerfern der Rettungsschiffe erfüllt, die weiterhin über das trübe Wasser stricherten.Am Ufer stand Juna, der noch magerer und erschöpfter aussah als zuvor. Das Gesicht, das sonst stets entschlossen und gebieterisch gewirkt hatte, war nun völlig gebrochen. Neben ihm hielt Ziyi seine Hand fest umklammert und versuchte, ihm Kraft zu geben, obwohl ihre eigenen Hände unkontrollierbar zitterten.Ein Polizeihauptmann trat an sie heran, ohne die tief sitzende Erschöpfung in seinem Gesicht verbergen zu können. Er neigte den Kopf, bevor er Juna einen Plastikbeutel für Beweismittel überreichte, der kleine Trümmerteile des verunglückten Wagens ent

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   266

    Kapitel 266Die lange Nacht in New York schien nicht der Morgendämmerung weichen zu wollen. Am Dock unter der Brooklyn Bridge schnitten die Suchscheinwerfer der Rettungsboote unablässig durch die Dunkelheit und spiegelten sich auf dem kalten, wogenden Seewasser wider. Das Heulen der Polizeisirenen und Krankenwagen hallte unaufhörlich an der Uferlinie entlang und erzeugte eine beklemmende Atmosphäre, die schwer auf allen Anwesenden lastete. Die Suche nach Calvin und Camelia dauerte noch immer an, doch bis zu diesem Moment gab es noch keine Gewissheit über den Zustand des Paares.Unterdessen hatten überwältigende Trauer und Angst im luxuriösen Anwesen der Familie Ashford jede Spur von Wärme ausgelöscht. Auf dem Sofa im Wohnzimmer weinten Aurora und Daven ununterbrochen. Die Zwillinge klammerten sich fest an ihre Großmutter Mira, die ihre eigenen Tränen nicht länger zurückhalten konnte.„Oma … wo sind Mama und Papa? Warum kommen sie nicht nach Hause?“, weinte Aurora mit erstickter Stimme

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   265

    Kapitel 265In dieser Nacht war New York in eine dünne Nebelschicht gehüllt, die die Sichtweite leicht einschränkte. Nachdem sie ihr geschäftliches Treffen mit einer renommierten Boutique-Besitzerin und einem Luxusjuwelier-Unternehmer erfolgreich beendet hatte, trat Camelia mit einem Lächeln auf ihrem wunderschönen Gesicht aus dem privaten Restaurant. Draußen wartete bereits eine luxuriöse schwarze Limousine. Calvin, der absichtlich gekommen war, um sie abzuholen, nachdem er sich vergewissert hatte, dass Aurora und Daven unter dem Schutz der Leibwächter tief und fest schliefen, stieg aus, um seiner Frau die Tür zu öffnen.„Du hättest nicht den ganzen Weg hierherfahren müssen, um mich abzuholen, Calvin“, sagte Camelia mit einem leisen Lachen, als sie in den Wagen stieg.„Ich konnte dich nach dem Vorfall mit Revan heute Nachmittag unmöglich so spät alleine nach Hause fahren lassen“, erwiderte Calvin mit seiner tiefen Baritonstimme, während er durch die Straßen Manhattans fuhr, die allmä

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   264

    Kapitel 264Amelie Weber blieb hinter der Glaspulaube des Korridors stehen und beobachtвала, wie Calvin Camelia mit einer außergewöhnlich beschützenden Haltung zurück in das Gebäude führte. Die Eifersucht, die in ihrer Brust gebrannt hatte, verwandelte sich allmählich in eine kalte und äußerst gefährliche Entschlossenheit. Die junge Frau verzog die Lippen zu einem verschlagenen Lächeln, das vor reiner Berechneendheit strotzte.Wenn sanfte Annäherungsversuche, jugendlicher Charme und ein sexy Abendkleid nicht ausreichten, um die starren Verteidigungsmauern ihres Onkels zu durchbrechen, dann würde Amelie nicht davor zurückschrecken, selbst die extremste Methode anzuwenden.Sie griff in ihre Handtasche, holte ihr Smartphone heraus und ging in eine ruhige Ecke des Flurs, die von den Büromitarbeitern selten genutzt wurde. Ihre Finger bewegten sich schnell, als sie eine internationale Nummer wählte, die mit einem ihrer alten Bekannten aus dem Nachtleben Berlins verbunden war.Sobald die Ver

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   263

    Kapitel 263Die Spannung im Innenhofgarten der Ashford Corporation erreichte schlagartig ihren Höhepunkt, als das Geräusch schwerer, eiliger Schritte die Stille zerschlug. Calvin, der offenbar im Korridor gestanden hatte, weil ihm bei dem Gedanken, Amelie alleine zu lassen, unwohl gewesen war, wurde Zeuge einer Szene, die augenblicklich die tiefsten Flammen von Eifersucht und Wut in seiner Brust entfachte.Ohne eine einzige Sekunde zu verschwenden, schritt Calvin mit einer überwältigend bedrohlichen Aura herbei, wie ein Sturm, der alles auf seinem Weg mitzureißen drohte. Noch bevor Revan ein weiteres süßes Wort herausbringen konnte, um mit seiner Frau zu flirten, zog Calvin Camelia sofort in den Schutz seiner starken Umarmung und schirmte sie sicher hinter seiner großen Gestalt ab.Gleichzeitig stieß Calvin Revan mit einem kraftvollen Stoß seines muskulösen Arms direkt vor die Brust, sodass dieser mehrere Schritte rückwärts stolperte und auf dem Rasen des Gartens beinahe das Gleichgew

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   262

    Kapitel 262Am folgenden Morgen in Manhattan schien die Atmosphäre innerhalb der Ashford Corporation für die Angestellten völlig normal zu sein, nicht jedoch für Amelie Weber. Nach der demütigenden Nacht in der Residenz der Familie Ashford brannten die Neugier und der Ehrgeiz der jungen Frau nur noch umso heller. Gekleidet in eine Bürokleidung, die deutlich züchtiger war – nachdem sie aus Calvins bestimmter Zurückweisung am Vorabend gelernt hatte –, ging Amelie selbstbewusst auf die Führungsetage zu und ignorierte die angeordneten Zugangsbeschränkungen vollständig.Sobald sich die Tür des CEO-Büros öffnete, blickte Calvin, der hinter seinem Schreibtisch Audit-Dokumente prüfte, sofort auf. Seine dunklen Augen verengten sich sogleich und strahlten eine unmissverständlich kalte Aura aus, als er Amelie in sein privates Büro treten sah.„Onkel Calvin...“, rief Amelie sanft und machte ihre Stimme bewusst so zart wie möglich, in dem Versuch, die Spannung zwischen ihnen zu mildern.Ehe Amelie

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   Kapitel 4

    Die Haustür schloss sich leise hinter Samantha.Das Geräusch ihrer Schritte verklang allmählich und hinterließ eine seltsame Stille im Wohnzimmer.Calvin saß noch immer auf dem Sofa.Sein Körper war zurückgelehnt, ein Arm hing locker über der Sofalehne.Das Licht im Wohnzimmer war noch eingeschalte

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   Kapitel 3

    Nachdem er stundenlang gewartet hatte, erhielt Calvin endlich einen Anruf von Ronal. Sofort nahm er das Gespräch entgegen.„Und?“, fragte er scharf, kaum dass die Verbindung zustande gekommen war. „Hast du herausgefunden, wo sie ist?“Am anderen Ende der Leitung holte Ronal tief Luft.„Es tut mir l

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   Kapitel 2

    Calvin zog Camelia in seine Arme und schloss den Abstand zwischen ihnen mit einer abrupten Bewegung.Seine Lippen fanden die ihren ohne jedes Zögern, fordernd und intensiv, als würde die Selbstbeherrschung, die er all die Jahre aufrechterhalten hatte, innerhalb einer einzigen Sekunde zusammenbreche

  • Sein Bedauern begann, als ich ihn verließ   Kapitel 1

    „Ich werde mich von ihr scheiden lassen. Ich liebe nur dich.“Calvin Ashfords Stimme war deutlich zu hören.Camelia Collyn erstarrte hinter der leicht geöffneten Tür einer VIP-Lounge in einem Club. Ihre Finger umklammerten den Griff ihrer kleinen Handtasche so fest, dass die Knöchel weiß hervortrat

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